Google strebt stärkere Kooperationen mit Konkurrenz & politischem Sektor im +Projekt an

Googles ehemaliger CEO Eric Schmidt, der 2009 seine Vorsitzendenstellung an den Mitbegründer Larry Page abgegeben hat, äußerte sich gestern zu den zukünftigen Konkurrenzstrategien Googles in der Sparte Social Media, sprich dem Google Plus Projekt.

Google möchte mit Facebook & Twitter kooperieren

Auf einer Pressekonferenz in Idaho äußerte er sich interessanterweise sehr aufgeschlossen gegenüber einer individuelleren Vertiefung der jeweilig genutzten API, so die Vancouver Sun, gestern zum Thema. Er wünsche sich gegenseitige Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten und einen Sinn für die gemeinsamen Potentiale.  Welche Potentiale er wohl meint? ;)

Google Plus Projekt verändert politische Rolle Googles merklich

Seitdem Schmidt 2009 den Sprung in die Politik gemacht hat und heute als fester Bestandteil des Beratungsteams US-Präsidenten Obamas für Technologiefragen agiert, scheinen die Weichen für Googles Einsatzstrategien neu gesetzt worden zu sein.

Ein möglichst sauberes, allgemeinnützliches Profil, möchte uns Google schon seit geraumer Zeit über verschiedene Kanäle verkaufen. Google Plus wirkt in diesem Zusammenhang momentan wie das Sahnehäubchen auf das reformierte Firmenimage. Es liegt aber sicher auch an Präsident Obama, der die Potentiale von Social Media Kanälen wie Facebook, Google Plus, Youtube & Twitter erkennt und möglichst effizient nutzbar machen möchte. Nicht umsonst hält er für Zuckerberg das Facebook Logo in die Kamera und verspricht vor versammelter Mannschaft eine aktivere Förderung der globalen Kommunikationsinfrastruktur.  Dazu noch ein Handshake mit dem Ex-Google-Boss und alle Beteilligten sind glücklich.

Eine klassische Win-Win Situation!

Wer es damals nicht gesehen hat hier noch einmal das Video von Obamas Auftritt bei Facebook:

Google Plus, Facebook und Twitter als neues politisches Instrument?

Sollen wir das begrüßen? Ich frage mich, warum denn nicht? Um das tatsächlich Machbare aus der Gesamtidee der digitalen sozialen Netzwerke herausholen zu können, müssen auch in der Politik neue Wege gegangen werden. Präsident Obama ist einer der Wenigen großen politischen Vertreter, der diese Zielvorstellung offiziell promotet. Was Google Plus, Facebook und Twitter dabei nun schlussendlich an personenbezogenen Daten an die offiziellen Organe abgeben werden bzw. müssen und welche wirtschaftlichen Mechanismen hier eine Rolle spielen , steht nochmal auf einem ganz anderen Papier. Hierzu gerne bald mehr… Grüße vom Netzoptimisten

Kommentare
Eine Antwort to “Google strebt stärkere Kooperationen mit Konkurrenz & politischem Sektor im +Projekt an”
  1. ofrigolous sagt:

    Es ist schon bemerkenswert, dass deutsche Politiker nicht wirklich verstehen, was Social Media erreichen könnte. Obama ist hier wirklich Paradebeispiel. Guter Beitrag. Danke

Hinterlasse einen Kommentar

googleplusblog.de durchsuchen
Loading
  • Google Plus Info